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Netzladung – wann lohnt sie sich?

Die Idee klingt einfach: nachts billig laden, abends teuer nutzen. In der Praxis lohnt sie sich seltener, als man denkt. Galaxo rechnet deshalb genau nach.

Eine Kilowattstunde aus dem Netz in die Batterie kostet nicht nur ihren Börsenpreis, sondern

Erst wenn eine spätere Stunde teurer ist als all das zusammen, lohnt sich die Netzladung.

Laden um 03:00: Endpreis 25,7 ct ÷ Wirkungsgrad 0,9 + Verschleiß 4,9 ct = 33,5 ct/kWh
Teuerste Stunde: 19:00 mit 38,4 ct/kWh → lohnt sich (4,9 ct Vorteil)
Teuerste Stunde: 22:00 mit 32,2 ct/kWh → lohnt sich nicht

Die Stromplanung zeigt diese Rechnung in der Box Netzladung – mit „So ist gerechnet“ zum Aufklappen.

Netzladung passiert nur, wenn alle drei zutreffen:

  1. Netzladung anlagenweit erlauben – Einstellungen → Optimierung
  2. Laden aus dem Netz erlauben im aktiven Profil – Energieprofil: Batterie
  3. Netzgebühr gepflegt – Stromtarif

Zusätzlich begrenzen „Netzladung nur bis Ladezustand“ und „Max. Netz-Ladezyklen pro Tag“, wie viel und wie oft geladen wird.

Bei FSP-Wechselrichtern gibt es zusätzlich den PV-Vorrang Batterie: In günstigen Stunden geht die ganze Sonne in die Batterie, das Haus nimmt Netzstrom. Wirtschaftlich ist das dasselbe wie eine Netzladung, nutzt aber den Gleichstrom-Ladepfad – die Batterie wird schneller voll, weil der AC-Ladestrom nicht begrenzt.

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