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Die PV-Anlage in 5 Minuten

Sie müssen kein Elektriker sein, um Galaxo zu bedienen. Diese Seite erklärt die wenigen Begriffe, die Ihnen im Handbuch immer wieder begegnen. Danach verstehen Sie jede Ansicht in Galaxo.

Sonne
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Solarmodule ──► Wechselrichter ──► Haus (Licht, Kühlschrank, Herd …)
│ ▲ │
▼ │ ├──► Auto (Wallbox)
Batterie └──► Warmwasser (Heizstab)
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Stromzähler (EVU) ◄──► öffentliches Netz
  1. Die Solarmodule am Dach machen aus Sonnenlicht Gleichstrom.
  2. Der Wechselrichter: Das Gerät, das den Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom fürs Haus umwandelt. Ein Hybrid-Wechselrichter steuert zusätzlich die Batterie. wandelt ihn in den Wechselstrom um, den Ihre Steckdosen liefern.
  3. Das Haus verbraucht zuerst den eigenen Sonnenstrom. Das ist der günstigste Strom, den es gibt.
  4. Bleibt etwas übrig, lädt die Batterie oder das Auto, oder der Heizstab macht Warmwasser.
  5. Erst was dann noch übrig ist, fließt ins öffentliche Netz. Das ist die Einspeisung: Sonnenstrom, den das Haus gerade nicht braucht und der ins öffentliche Netz fließt. Dafür bekommen Sie eine Vergütung., für die Sie eine (meist kleine) Vergütung bekommen.
  6. Reicht die Sonne nicht, liefert die Batterie. Ist auch sie leer, kommt Strom aus dem Netz. Das ist der Netzbezug: Strom, der aus dem öffentlichen Netz ins Haus fließt und auf der Stromrechnung steht., und den bezahlen Sie.

Diese zwei Einheiten werden oft verwechselt, dabei ist der Unterschied einfach:

Bedeutung Vergleich mit dem Auto Beispiel
kW (Kilowatt) Leistung jetzt gerade die Geschwindigkeit Die Anlage liefert gerade 4,2 kW.
kWh (Kilowattstunde) Energie über eine Zeit die gefahrene Strecke Heute wurden 23 kWh erzeugt.

Eine Stunde lang 2 kW ergibt 2 kWh. Auf der Stromrechnung stehen kWh. Eine Batterie mit „10 kWh“ kann also z. B. fünf Stunden lang 2 kW liefern.

Bei der Größe der PV-Anlage lesen Sie oft kWp: Die Nennleistung einer PV-Anlage unter Normbedingungen. Im Alltag liefert die Anlage meist weniger – je nach Sonnenstand, Wetter und Temperatur.: die Spitzenleistung der Module unter idealen Bedingungen. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt in Österreich übers Jahr grob 10.000 bis 11.000 kWh.

Die Batterie verschiebt Sonnenstrom vom Mittag in den Abend. Ihr Ladezustand: Wie voll die Batterie ist, in Prozent. Englisch „State of Charge“. zeigt in Prozent, wie voll sie ist. Einen Teil davon kann Galaxo als Notstromreserve: Ein Teil der Batterie, der im Alltag nicht verbraucht wird. Fällt das Netz aus, versorgt er das Haus – sofern der Wechselrichter Notstrom bzw. Ersatzstrom kann. zurückhalten, damit bei einem Stromausfall noch Energie da ist.

Beide Zahlen hoch heißt: Sie kaufen wenig Strom zu und verschenken wenig.

Mit einem fixen Tarif kostet jede kWh gleich viel. Galaxo sorgt dann vor allem dafür, dass möglichst viel Sonnenstrom im Haus bleibt.

Mit einem variablen (dynamischen) Tarif ändert sich der Preis jede Stunde oder Viertelstunde mit dem Börsenpreis: Der Strompreis an der Strombörse für eine bestimmte Stunde, festgelegt am Vortag. Ein variabler Stromtarif gibt ihn – mit Aufschlag – an Sie weiter.. Mittags bei viel Sonne ist Strom oft billig, am Abend teuer. Galaxo kennt die Preise für heute und morgen und plant danach: Die Batterie liefert in den teuren Stunden, das Auto lädt in den günstigen, und bei sehr niedrigen Preisen kann die Batterie sogar aus dem Netz laden (Netzladung: Die Batterie wird in einer günstigen Stunde aus dem Netz geladen, um später eine teure Stunde zu überbrücken. Lohnt sich nur, wenn der Preisunterschied größer ist als Verluste und Verschleiß.).

Galaxo ist der „Dirigent“: Es misst alle Geräte laufend, schaut auf Wetter und Preis und entscheidet, wer den Strom bekommt. Wie es das macht, stellen Sie mit Energieprofilen ein, zum Beispiel „Sommer“ und „Winter“. Wenn Sie möchten, greifen Sie in der Steuerung jederzeit selbst ein.

Galaxo ist ein Produkt der Netbits e.U. · Technischer Begleiter & Elektrotechnik: Lanzerstorfer GmbH ·Impressum · Datenschutz